Hauptmenü
Erklärung des Titels MORCEAUX CHOISIS:
Die Schüler lernten den üblichen Bildungskanon der Klassik und der Gegenwart durch ausgewählte Zitate der anerkannten Größen kennen.
Einführung:
Malerei und Musik waren die Inspirationsquellen zu diesem Film. Zum Teil nur skizzenhaft und andererseits auch breit ausgemalt schildert der Film in einem Bilderbogen das Lebensgefühl im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert, wobei höfische Szenen auch ins Absurde übersteigert werden.
Beim Film MORCEAUX CHOISIS war das Ziel nebst einer durchgehenden Handlung gleichzeitig auch ein Zeitgemälde zu vermitteln, mit tableauartigen Szenen. Die Geschichte wird deshalb immer wieder durch Episoden durchbrochen. Und obwohl die Kinder den Kern des Films darstellen, wird deren Schicksal nur fragmentarisch erzählt.
Genauso wie Ereignisse oft nur lückenhaft im Gedächtnis bleiben oder unvollständig weitererzählt werden, so soll dieser Film eine Erinnerung an eine ferne und längst vergangene Geschichte sein, die fast wie ein Traum ins Gedächtnis zurück gerufen wird.
Theodor Boder
Der Film beginnt im Jahre 1780:
Episodenhaft erleben wir das Leben an einem Fürstenhof in Deutschland. Ein Fest folgt auf das andere. Doch der unbeschwerte Alltag des Fürsten erfährt eine bittere Wende: Seine Köchin stirbt. Auf dem Sterbebett bittet sie ihn aber noch, nach ihrem Tod für die beiden Kinder zu sorgen. Der Fürst verspricht ihr, die Bitte zu erfüllen, dies wohl nur, da sie seine Lieblingsköchin war. Auch der Vater der Kinder war schon vor Jahren gestorben.
Die Kinder fühlen sich am Hof nicht glücklich, obwohl sie sich doch immer gewünscht hatten, zum Leben am Hof und den Festen dazu zu gehören.
Nur Julius, der Sohn der Köchin, wird vom Fürsten schlussendlich gefördert. Sophie hingegen fühlt sich einsam und vernachlässigt und stirbt dann auf tragische Weise.
Jahre später führt Julius das Leben eines Dichters und Schriftstellers und wir begleiten ihn auf einer seiner Reisen ...
(c) 2011 by Theodor Boder
